Emma Goldman
GELEBTES LEBEN
Eine AutobiographieEmma Goldman, als junges Mädchen von Rußland nach Amerika ausgewandert, hier mit einem Mann verheiratet, den sie nicht liebt, wird "wachgerüttelt" durch den Justizmord an Anarchisten. Auf der Suche nach politischen Menschen, nach Menschen, die sich mit den Verhältnissen, wie sie sind, nicht abfinden, lernt sie Johann Most kennen, wird unter seiner Anleitung zu einer der brillantesten Rednerinnen und Agitatorinnen, engagiert sich für die Arbeiter und deren Kampf für den Achtstundentag, die Frauen und ihr Recht auf den "eigenen Bauch", Geburtenkontrolle, Rede- und Pressefreiheit, das Recht eines jeden Menschen, seine sexuellen Bedürfnisse ohne staatliche Sanktionen zu genießen und auszuleben, die "freie Liebe". Und - was wir uns heute kaum noch vorstellen können - die Menschen strömen massenhaft in die Säle, um ihr zuzuhören - mißtrauisch beäugt und bespitzelt von den Vertretern des Staates. Oft genug geschieht es, daß sie vom Rednerpult weg verhaftet wird (später hatte sie immer eine Tasche, gepackt mit dem Nötigsten für ein paar Tage Knast, bei sich). Zur "roten Emma" diffamiert (obwohl sie sich selbst immer als Anarchistin bezeichnete), muß sie schließlich Amerika verlassen; sie geht nach Rußland, um "am Wunder der Revolution" teilzuhaben. Tief enttäuscht und letztendlich verfolgt flüchtet sie heimlich aus Rußland. Vorübergehend zieht sie sich vom Weltgeschehen zurück und schreibt ihr aufregendes Leben unter dem Titel GELEBTES LEBEN nieder.
3-87956-069-2/Bd. 1, 394 Seiten
3-87956-095-1/Bd. 2, 403 Seiten
3-87956-111-7/Bd. 3, 369 Seiten
Jeder Band enthält zahlreiche Abbildungen und kostet
DM/SFR 29,80/ÖS 218,-
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